Start – Eins – Zwei – Drei – Vier – Fünf – Sechs – Sieben – Acht
Tag 2 – 15. Juli 2021
Von Poujols über Bergerac nach Lalinde zur Herberge “Les Camélias”.
Der Start in den zweiten Tag ist etwas mühsam, es ist kühl (auch hier stimmen die Wettervorhersagen nicht immer) und eine route barrée zwingt mich auf die Hügel. Langsam merke ich auch die Veränderungen in der Landschaft und Landwirtschaft. Die Weinmonokultur auf sanften Hügeln geht zu Ende. Korn taucht auf, die Felder werden kleinteiliger, die Chateaus spärlicher.
Sainte Foy-la-Grande überrascht mich mit netten Läden und einem einladenden Hauptplatz. Auch in Bergerac eine angenehme, entspannte Atmosphäre trotz vieler Besucher*innen und eine sehenswerte Altstadt. Übrigens bin ich eben im Périgord angelangt…
Ein großartiger, lauschiger Radweg direkt an der Dordogne bringt mich nach Lalinde und, nach einer kleinen Bergwertung in die Unterkunft Les Camélias. Zwar von Kamelien keine Spur, aber sehr liebe Wirtsleute. 80 km gefahren…

Aber zunächst gibt es noch ein wunderbares Gartenfrühstück bei der DameChouette. Die einzigen Gäste außer mir warten geduldig auf abfallende Brösel.

Eine Tour durch den kleinen Park, der - liebevoll gepflegt - die Unterkunft umgibt. Bambus sieht man hier häufig, dieser Wald hier ist auch begehbar.

Die Nüsse aus dem Perigord sind berühmt. Man findet sie in Torten, im Nusslikör oder kandiert zum Knabbern und auch sonst häufig in der Küche des Landes.

Und dann eine Überraschung: Nach einer einer eher öden Anfahrt (vor der mich meine App eigentlich bewahren wollte) zahlt sich der Abstecher nach Sainte-Foy-la-Grande wirklich aus.

Die Ankunft in Bergerac ist freundlich, das Wetter bessert sich auch. Die Stadt öffnet sich zum Fluss hin.

Tut gut... Nebenbei reserviere ich mal eine Unterkunft in Lalinde (den Ort kenn ich aus meinen Walker-Krimis :)
Start – Eins <<->> Drei – Vier – Fünf – Sechs – Sieben – Acht